Design Thinking
2020-01-10 11:37

Design Thinking

Innovationen treiben das Wachstum der Unternehmen. Jede Methode, die verspricht, Innovationen zu generieren, rennt offene Türen ein. Was macht Design Thinking zum Wundermittel für die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen? Oder ist Design Thinking nur eine neue Verpackung für bereits Bekanntes? Ein kurzer Überblick über die Grundvoraussetzungen, den Prozessablauf und die Einbettung in eine vorhandene Unternehmensorganisation, erleichtern die Entscheidung.

Über 90 Prozent aller Innovationen scheitern. In einer Welt, die von Neuerungen getrieben wird, ist das dramatisch. Die Ausgaben für Marktforschung und Marketingstrategien steigen. Doch kommen neue Produkte und Dienstleistungen bei Kunden häufig nicht an. Gibt es einen Weg zu den Nutzern?

Mit Design Thinking ist ein vielversprechender Denk-Ansatz aufgetaucht, mit dem innovative Ansätze für Produkte und Dienstleistungen in einem iterativen Prozess entstehen. Von manchem als Lebensphilosophie verstanden, für andere „nur“ eine neue Methode, stellt Design Thinking die Auseinandersetzung mit dem Nutzer und im weitesten Sinne mit dem Menschen in den Mittelpunkt. Mögliche Ursachen, die zum Scheitern von Entwicklungsprojekten führen und somit Innovationen verhindern, sollen beim Design Thinking von vorneherein  beseitigt werden.

Daher basieren die Grundgedanken des Design Thinking auf

  • inspirierender Raumgestaltung,
  • diversen Teammitgliedern,
  • einer aktiven Nutzerbeobachtung und
  • einer Prozessstruktur mit Iterationen

Ausstattung für eine inspirierende Umgebung

Viele Unternehmen und Organisationen schaffen spezielle Räume, die mit sechseckigen Stehtischen, Sitzsäcken, Polsterhockern oder jeder Menge Designermöbel ausgestattet sind. So sollen Kreativität gefördert und Ideen generiert werden. Dabei tut es manchmal auch ein altes Sofa oder ein Stapel aus Paletten. Die Materialausstattung reicht von umfangreichen Moderationsmaterialen bis zu Material, das beim Aufräumen von Keller- oder Speicherräumen überflüssig geworden ist.

Kurz, ein Raum ist dann inspirierend, wenn er anders ist als die alltägliche Büroumgebung. Hier gilt: weniger ist mehr. Ein leerer Raum bietet größeren Entfaltungsspielraum als ein vollgestellter Raum. Materialien und Werkzeuge, die einer Zweitverwendung zugeführt werden, unterstützen das Querdenken und eine kreative Ideenentfaltung.

Divers sind Teammitglieder, die aus unterschiedlichen Fachdisziplinen oder Bereichen kommen und unterschiedliche Erfahrungen mitbringen. Sie sollen die Aufgabenstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive betrachten und so die Lösungsansätze vielfältiger machen. Soweit die Theorie. Vorsicht ist dann geboten, wenn in einer sehr diversen Runde jeder Teilnehmer seine persönlichen Interessen verfolgt und dadurch die Nutzerfokussierung verloren geht. Wohingegen eine homogene Gruppe aus vielen, vielfältigen Persönlichkeiten bestehen kann, die kreative Prototypen mit hohem Realisierungspotenzial schaffen können. Divers bedeutet hier, dass eine Perspektivvielfalt entsteht.

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